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Bigfish.nl

KI in der Welt von
Film und Animation

Wir verbessern und beschleunigen Animationsprozesse.

Künstliche Intelligenz (KI) erobert rasant die Film- und Animationswelt. Intelligente Tools optimieren Drehbücher, Storyboards und Animationsprozesse, was zu effizienteren Produktionen, geringeren Kosten und neuen visuellen Ideen führt. KI ersetzt Kreativität nicht sie verstärkt sie.

In dieser Phase ist KI am wertvollsten

In der Vorproduktion hilft KI dabei, Ideen schneller in einen klaren Plan zu überführen. Zum Beispiel durch die Entwicklung von Stilrichtungen, das Verfassen erster Skript- oder Voice-over-Entwürfe oder die Analyse von Zielgruppendaten für die passende Tonalität und Form. Teams können dadurch schneller von einer groben Idee zu einem überzeugenden Storyboard übergehen. KI generiert Varianten, stellt intelligente Fragen in Brainstormings und hilft dabei, Input zu strukturieren und in eine solide Grundlage zu übersetzen.

Das Schöne daran: In der Konzeptphase können wir in kürzerer Zeit mehr Wert schaffen. So bleibt mehr Raum für die eigentliche Produktion – und wir können unsere Kunden noch besser im Vorfeld beraten und gleichzeitig mehr Aufmerksamkeit auf das Endergebnis legen.

Was macht Bigfish konkret mit KI?

Bei Bigfish nutzen wir seit Jahren KI-Tools in unserer Produktionspipeline. Anfangs ging es vor allem darum, zeitaufwendige Aufgaben wie das Rotoskopieren oder die Stapelbearbeitung von Bildmaterial zu automatisieren. Mittlerweile sind sowohl die Technologie als auch die verfügbaren Anwendungen rasant gewachsen. Für jeden Schritt im Produktionsprozess haben wir heute passende KI-Tools im Einsatz.

In der Konzeptphase arbeiten wir unter anderem mit KI-Generatoren für Skripte, Bilder und Videos. Während Animation und Schnitt nutzen wir KI-Tools für die Videobearbeitung, beispielsweise für fortschrittliches Color Grading, die Umwandlung in Superzeitlupe oder die Verbesserung von Auflösung und Bildqualität. Auch in der Nachbearbeitung von Ton bietet KI zahlreiche Möglichkeiten. Etwa KI-Voice-overs, die es uns ermöglichen, mehrere Stimmen exakt synchronisiert sprechen zu lassen, oder mehrsprachige Versionen, die exakt so lang sind wie das Original – ohne dass wir Animation oder Schnitt anpassen müssen. Das spart Zeit und Kosten.

Auch bei Interviews oder Aufnahmen an stark frequentierten Orten ist KI hilfreich: Störgeräusche entfernen, Ton bereinigen oder Audio automatisch mastern – mit den richtigen Tools gelingt das heute schneller und besser. Von der Kick-off-Phase bis zur finalen Auslieferung machen wir unsere Produktionen durch KI effizienter.

Was KI nicht kann

Bei all den Innovationen und Berichten auf Social Media wirkt es manchmal, als könne KI alles – als würde ein Knopfdruck genügen und ein fertiger Film entstünde automatisch. Das ist jedoch nicht der Fall. Wie bei früheren technologischen Entwicklungen helfen KI-Tools in erster Linie, effizienter zu arbeiten. Kreativität, Storytelling und die finale Umsetzung bleiben Handarbeit.

Was als vollständig KI-generierter Film präsentiert wird, ist in Wirklichkeit eine Zusammenstellung einzelner KI-Ergebnisse. Jede Anwendung beherrscht bestimmte Aufgaben, stößt aber auch an Grenzen. Um professionelle Resultate zu erzielen, müssen daher verschiedene Tools kombiniert werden. Viele KI-Tools sind auf den Endverbraucher ausgerichtet, wodurch Arbeiten in hoher Auflösung und in den richtigen Formaten oft schwierig bleibt. In der Praxis bedeutet das: mehrere Abonnements, viel manuelle Nacharbeit – und trotzdem erreicht das Ergebnis häufig nicht den professionellen Standard.

Kurz gesagt: KI unterstützt uns enorm – aber sie bleibt ein Werkzeug. Die echte Handwerkskunst stammt weiterhin von Menschen.